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Geschichte

Das Sägewerk in Walsdorf
"Vom bedeutenden Sägebetrieb zur Paletten-Wiederverwertung."



Die Geschichte des einstmals größten Arbeitgebers in Walsdorf begann in den 20-er Jahren, mit der Errichtung einer Kreissäge für den Holzschnitt an der Kölner Strasse.

Walsdorf und die frühere Bahnstrecke

 

Die Familie Froitzheim eröffnete
anschliessend den Weg zur modernen und
industriellen Holzverarbeitung.

 

Das Sägewerk Froitzheim

Ein Kesselhaus versorgte den gesamten Komplex mit Dampfkraft für Heizung, den Antrieb der Sägegatter und die Holz-Trockenkammer.


Der modernste Sägebetrieb westlich des Rheins entstand.

Bau des Kesselhauses, Zimmerleute der
Firma Johann Trauden

 



Der Versand der gesägten Hölzer erfolgte damals zum größten Teil noch mit der Eisenbahn.

Mit Loren wurden die Hölzer über eine Rampe direkt an die Gleisanlagen gebracht.

 

Loren brachten die Hölzer an die Eisenbahn

Bis zu 70 Mitarbeiter standen bei "August Froitzheim, Sägewerk und Holzhandel" in Lohn und Brot.
Ein Blick in die Lohnbücher der Jahre 1952 - 1954 zeigt, dass die durchschnittliche Arbeitszeit der Mitarbeiter runde 210 - 220 Stunden im Monat betrug.

Ende der 50-er Jahre übernahm die Firma Schütz den Betrieb.

Die Belegschaft mit Werksleiter Winzen,
Frau und Herrn Froitzheim
(Vor dem 2. Weltkrieg)


 

Die Neuzeit des Sägewerkbetriebes begann mit Horst Kolitsch, der das Areal im Jahre 1978 kaufte und die bestehenden Anlagen grundlegend modernisierte.

Er strukturierte den Betrieb um und spezialisierte sich auf die Wiederherstellung von Transport-Paletten.
In diesem umweltfreundlichen Verfahren werden alte Paletten in ihre Einzelteile zerlegt und alle brauchbaren Hölzer für die Reparatur anderer Paletten verwendet.

Haupauftraggeber ist der Gerolsteiner Sprudel.

 

Das Sägewerk heute

Eine besondere Attraktion der neuen Firmengeschichte ist die Renovierung des alten Werkschornsteins.

Das alte Mauerwerk begann zu bröckeln und reissen, die Frage des Abrisses tauchte auf.

Aber Horst Kolitsch - zwischenzeitlich Bürgermeister der Gemeinde Walsdorf / Zilsdorf - betrachtete den weithin sichtbaren Schornstein als Industriedenkmal und markantes Wahrzeichen des Ortes.

So beauftragte er in einer beispiellosen Aktion ein Düsseldorfer Unternehmen mit der Renovierung der Anlage.
Nach vielen Arbeitsstunden und einem Einsatz von rund 20.000,- Deutsche Mark, ragt der Kamin wieder wie neu geschaffen in den Himmel.
Als markantes Zeichen für die Schaffenskraft der Walsdorfer Bevölkerung.

Die umfassende und aufwendige Renovierung
des Schornsteins, im Oktober 1998

 

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